Archiv | Juli, 2011

Kein Gießen und kein Verwelken

30 Jul

Ich suche seit längerer Zeit eine Deko-Idee für meinen recht dunklen und schlauchförmigen Flur. Eine Pflanze hätte da keine Überlebendschance. Aber wie wäre es mit diesen Blumen?

(gesehen bei wall-art.de)


Oder ist es doch zu kitschig? Was meint ihr?

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Die Bedeutung der Blumen

13 Jul

Ich liebe Blumen, ihren Duft, ihre Frische, ihre Schönheit – einfach alles. Doch die wunderbaren Pflanzen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern jede einzelne hat auch eine Bedeutung. Zum Beispiel die Orchidee. Sie ist wohl die beliebteste Zimmerpflanze der Deutschen und steht für Schönheit. So auch die Rose. Sie symbolisiert aber in erster Linie die Liebe. Die verschiedenen Farben haben allerdings auch unterschiedliche Aussagen: Rot für die Liebe, Rosa für Verliebtheit, Weiß für Freundschaft und Gelb für Eifersucht. Auch bei Tulpen gilt: je dunkler die Farbe, desto größer die Liebeserklärung.

Und was war euer letztes Blumengeschenk?

 

Die Heilkraft der Blumen

8 Jul

Malve bei Reizhusten, Lavendel für die Nerven, Rose gegen geschwollene Lider: Blüten sind nicht nur schön anzusehen, viele haben auch wunderbare Heilkräfte. Hier meine Top 6 aus der Natur-Apotheke:

Arnika: Ihre gelben Blüten enthalten mehr als 150 Inhaltsstoffe, u. a. auch Kieselsäure, die die Selbstheilungskräfte der Haut und Gelenke anregt. Deshalb ist Arnika so effektiv bei Quetschungen, Prellungen und Blutergüssen.

Holunder: Schmeckt nicht nur lecker als Marmelade oder Limonade. Als Tee ist Holunder z. B. ein gutes Hausmittel gegen Frösteln, kalte Füße und Erkältungskrankheiten. Aber auch gereizte und trockene Haut blüht durch seinen Wirkstoffmix wieder auf.

Lavendel: Sein wunderbar pudrig-würziger Duft erinnert nicht nur an Ferien im Süden, seine ätherischen Öle wirken auch äußerst entspannend.

Lindenblüte: Bekannt ist, dass Lindenblütentee Fieber senken kann. Doch in Maßen genossen, ist er auch schmerzlindernd und wirkt hervorragend gegen Kopfschmerzen.

Rose: Die Königin der Blumen wird seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Durch ätherisches Öl und Gerbstoffe haben ihre Blüten u. a. abschwellende Wirkung, z. B. bei einer gereizten Augenpartie oder Insektenstichen.

Malve: Im Mittelalter gehörte Malve mit zu den wichtigsten Heilpflanzen, heute wird sie nur selten medizinisch verwendet. Dabei enthält sie z. B. Schleimstoffe, die Reizhusten lindern.

Mit der Pfingstrose durch den Juni

6 Jul

Jeden Monat werde ich euch meine aktuelle Lieblingsblume vorstellen.

Durch den Juni begleitet mich die Pfingstrose. Ihre Farbpalette reicht von Zartrosa (mein Favorit) über Weiss und Apricot bis ins Rot. Aus ihren Blüten strömt ein zarter Duft. Die Pflanze wächst wild in Südeuropa und in den Südalpen bis zu einer Höhe von 1700 m. Man findet sie im Tessin, am Gardasee und in Südtirol.

Doch die Pfingstrose ist nicht nur wegen ihrer Schönheit und ihrer Anmut bekannt und begehrt. Als „Rose ohne Dorn“ vertraut die Volksmedizin auf ihre Heilwirkung. So wird die Kraft der Pfingstrose bereits seit Jahrhunderten in der Medizin für allerlei Beschwerden genutzt, insbesondere gegen Gicht, Rheuma und zum Schleimlösen bei Atemwegserkrankungen.


Blume des Monats Juli: die Seerose

1 Jul

Heute möchte ich euch die weiße Seerose vorstellen, meine Blume des Monats Juli. Dieses schöne Exemplar entdeckte ich beim Spaziergang:

Die Weiße Seerose hat bis zu 12 cm große Blüten mit einer gelben Narbe in der Mitte. Ihre Blütezeit ist von Mai – August. Die Laubblätter sind rundlich, herzförmig eingeschnitten und erreichen einen Durchmesser bis zu 30 cm. Blüten und Blätter schwimmen auf der Wasseroberfläche, doch die Pflanze wurzelt bis zu einer Tiefe von 3 m. Als Wasserpflanze wächst die Seerose in stehenden oder langsam fließenden Gewässern und ist in ganz Europa verbreitet.

Weitere bekannte Bezeichnungen für die Seerose sind Teichrose, Wasserrose und Seelilie. Der Gattungsname Nymphaea stammt vom griechischen „nympha“ für Braut. Plinius berichtet von dem Mythos, nachdem sich eine Nymphe in Liebe zu Herakles in diese Blume verwandelt hat. So nennen die Griechen die Seerose auch Herakleios. Der Artname alba kommt vom lateinischen albus für weiß, womit er sich auf die Farbe der Blüten bezieht.

Früher galt die Seerose als Symbol der Keuschheit. Tatsächlich dämpft die Wurzel den Sexualtrieb, und man nannte sie daher „Vernichter der Liebe“. Mönche und Nonnen machten sich im Mittelalter diese Wirkung zu Nutze. Hieronymus Bock schreibt, dass nur diejenigen Mittel aus Seerosen nehmen sollen „… so keuschheit gelobt / und ein frommes lebe im Kloster schliessen wollen / dan diß wasser tödtet und erkeltet die gebärende krafft der eingepflanzten natur.“ Tabernaemontanus empfiehlt die Seerosen bei Leberleiden, Herzentzündungen, Ruhr, Fieber, als Mittel Blut zu stillen und auch bei Haarausfall.